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Kritiken

Ellen Orford – Peter Grimes – Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2016
"Johanni van Oostrum war eine ungemein anrührende Ellen Orford, aufopfernd mit herbem Charme und glutvollem Gesang. Mit immenser Leuchtkraft in den Höhen und bestechender Intonationssicherheit zeigte sie eine Darbietung auf allerhöchstem Niveau."
Online Merker, Dirk Schauß, March 2nd 2017

"Den vokalen Glanzpunkt jedoch setzt Johanni van Oostrum in der Rolle der Ellen Orford. Sie ist nicht weniger als eine Idealbesetzung. Wunderbar satt ist die Mittellage, klangvoll sogar noch die ungewöhnlich tiefen Töne, die Britten der Sängerin mitunter zumutet, leuchtend, nein glühend intensiv geraten die Spitzentöne. Sie ist die gar nicht so heimliche Heldin der Aufführung. Zu einem lichten und berückenden Moment kommt es, wenn sich ihre Stimme mit den glockenhellen Sopranen von Katharina Konradi und Sarah Jones (als, sagen wir es deutlichen, Nutten) und dem sonor-gutturalen Alt von Andrea Baker (als Puffmutter Auntie) zu einem wunderbar zart-schwebenden Quartett fügt („From the gutter, why should we trouble at their ribaldries?“). "
Der opernfreund, Michael Demel, March 25th 2017

Eva – Die Meistersinger von Nürnberg – Komische Oper Berlin 2016
"Die südafrikanischen Sopranistin Johanni van Oostrum liefert die stimmlich beste Leistung des Abends. Ob rezitativisch oder im Legato, dramatische Akuti oder große Intervallsprünge, technisch scheint es bei ihrem wohltimbrierten lyrischen Sopran, der zum Spinto tendiert, keine Grenzen zu geben. Der Beginn des Quintetts „Selig wie die Sonne“ klingt überirdisch, für den berühmten „Schwarzkopf-Triller“ im dritten Akt hätte wahrscheinlich sogar deren gestrenge Namensträgerin Applaus gespendet. Kein Wunder, dass die Bayerische Staatsoper diese wunderbare Sängerin, deren Namen man sich merken wird müssen, im November als Figaro Gräfin unter Vertrag hat."
Der neue Merker, Dr. Ingobert Waltenberger, October 2nd 2016

Judith - Holofernes - Theater Bonn 2016
"Johanni van Oostrum ist eine ideal Besetzung; eine Stimme mit sinnliche verführerische Sinnlichkeit, und unangestrengte dramatische kraft."
WDR5, Ulrike Gondorf, May 30st 2016

"Johanni van Oostrums Judith ist eindrucksvoll und berührend gespielt und ausgezeichnet gesungen. Sie zeigt einen farbenreichen Sopran und meistert die schwierig zu singende Partie mit Bravour."
Der Opernfreund, Jochen Rüth, May 30st 2016

Senta - Der Fliegende Holländer - Theater und Orchester Heidelberg 2016
"Eine schauspielerisch intensive Senta, die ihrem Part mit wunderbarer italienischer Technik, in jeder Lage samtenem Stimmklang und emotionaler Tongebung auch vokal voll und ganz entsprach, war Johanni van Oostrum. Diese vielversprechende junge Sopranistin sei Bayreuth ans Herz gelegt.“
Der Opernfreund, Ludwig Steinbach April 24th 2016

“Wirklich toll hingegen Johanni van Oostrum als Senta, die den jugendlich-radikalen Ton Sentas perfekt trifft und auch sonst mit den absurd hohen Anfangstönen ihrer Arie so gar keine Probleme zu haben schien. Bravissima !”
Opernschnipsel, April 25th 2016

“Johanni van Oostrum war eine Senta von überragendem Format. Bedingungslos steigerte sich die dramatische Sopranistin hinein in ihre Idee einer reinen Liebe, die sie wie ein politisches Ideal in sich trägt. Die auf die Tische steigt und ihre Ballade wie ein flammendes Fanal singt. Wunderbar beseelt und innig, dann zu schlanker Leuchtkraft gesteigert. Betörender Pianogesang und genauso hochintensiv im strahlenden Forte: In großer Reinheit sang die südafrikanische Sopranistin.“
Rhein-Neckar-Zeitung, Rainer Köhl April 11th 2016

"Offensichtlich wurde am Premierenabend hingegen, dass Johanni van Oostrum ihre Partie zartfühlend und wunderbar unangestrengt bewältigte, die Ballade – erst neckisch verschüchtert angesetzt – war der reinste Wohlklang."
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg April 12th 2016

Grete - Der Ferne Klang - Oper Graz 2015
“Johanni van Oostrum bleibt keine Facette der Grete schuldig, ihr mühelos aufblühender, leuchtender, höhensicherer Sopran ist das vokale Zentrum des Abends...”
Kronen Zeitung September 28th 2015

"Die einzige, die selbst dann noch mühelos mithielt, wenn Dirk Kaftan das Orchester zu monumental schwelgenden Passagen anhielt, war Johanni van Oostrum als Grete. Mit klarem Sopran kostete sie die gesamte dynamische Bandbreite der Rolle aus und konnte selbst dann noch mit strahlenden, wohlklingenden und völlig unforcierten Höhen beeindrucken, wenn sie sich gegen die Klangwogen aus dem Orchestergraben durchsetzen musste. Gleichzeitig vermittelte sie die Wandlung beziehungsweise. den Abstieg von der unschuldigen Grete über die depressive Edelkurtisane Greta bis hin zur gefallenen Straßendirne mit emotionsgeladener Stimme, einer facettenreichen schauspielerischen Leistung und vollem Einsatz (etwa kopfüber von einer Poledance-Stange hängend!) für die Rolle."
Bach Track, Isabella Steppan Sep 28th 2015

"Mit ihrer klaren Sopranstimme, die technisch hervorragend geführt ist, war sie eine ideale Besetzung. Sie verstand es wunderbar, die großen Melodiebögen zu spannen und die Töne aus dem Piano heraus zu entwickeln und zum Blühen zu bringen.
Als Darstellerin überzeugte sie, die in allen drei Akten fast ständig auf der Bühne ist, durch Natürlichkeit."
Der Opernfreund, Hermann Becke, September 27th 2015

"Johanni van Oostrum als Grete bot in all den Verwandlungen, vom verliebten aber auch rebellischen Wirtshaustöchterl über den Bordellstar hin zur Straßenhure eine beklemmende Studie des Abstiegs
bis zum letzten fast erstickten Verzweiflungsschrei über der Leiche ihres Liebhabers (…)
Die jugendlich-dramatische, in Süd-Afrika geborene und u.a. bei Mimi Coertse ausgebildete Sopranistin setzte Glanzlichter mit sicheren und strahlenden Tönen in die Gesangslinie.... Jubel für Van Oostrum und Dirk Kaftan."
Der Neue Merker, Peter Skorepa, September 26th 2015

"Sängerisch verlangt das Werk den Protagonisten viel ab: Johanni van Oostrum ist eine hochintensive Grete, von ätherischem Pianogesang bis hin zu den glühenden Leidenschaften."
Opernnetz, Helmut Christian Mayer Sep 26th 2015

"Johanni van Oostrum erweist sich mit ihrem ebenso lyrischen wie konturierten Sopran als Idealbesetzung für Grete,"
Deutschlandradio Kultur, Jörn Florian Fuchs Sep 26th 2015

Elsa - Lohengrin - Hessisches Staatstheater Wiesbaden 2015
"Eine wahre Lichtgestalt dagegen die Elsa der südafrikanischen Sopranistin Johanni van Oostrum, die 2013 in Weimar mit dieser Partie debütiert hat und eine anrührend mädchenhafte Klarheit mit dramatischen Höhenflügen verbindet. (The South African soprano Johanni van Oostrum, makes a radiant appearance as Elsa, and has the ability to connect a touching girlish lucidity with dramatic high-altitude flights.)"
Allgemeine Zeitung, Volker Milch Mar 17th 2015

Marschallin – Der Rosenkavalier – Deutsches National Theater 2014
“Und allein schon die Marschallin Johanni van Oostrum lohnt den Abend: Wunderbar aufblühend, mit mustergültiger Artikulation und Ausstrahlung – eine fürstliche Marschallin!“
Neue Muzikzeitung, Joachim Lang, November 2nd2014

“Die Feldmarschallin der Johanni van Oostrum gebietet souverän über die Stimmungslagen der von später Liebe entflammten, gleichwohl sich melancholisch-weise bescheidenden Frau, die in Ihren berühmten Monolog am Ende des ersten Akts - "Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding" - Charaktergröße und Stimmschönheit generös in Einklang bringt.“

Wolfgang Schreiber 2014


“Johanni van Oostrum trifft den melancholischen Sehnsucht der verzichtenden Frau in jeder Phrase, kann die Stimme aufblühen lassen, gestaltet den Text hintergründig wissend und singt dabei mit großer Ausstrahlung.“

Deutschlandradio Kultur, Uwe Friedrich October 31st 2014

Elsa – Lohengrin – Deutsches National Theater Weimar 2013
"An diesem Abend heißt die „Erlöserin“ Johanni van Oostrum. Wäre sie nicht gewesen, wäre die vom Weimarer Publikum lautstark umjubelte Premiere des „Lohengrin“ vokal nicht ganz so glanzvoll verlaufen. Den Namen Johanni van Oostrum sollte man sich, falls man ihn noch nicht kannte, unbedingt merken."
Der Operfreund Sept. 2013

"Zumal, wenn die Entdeckung des Abends, die Elsa der Johanni van Oostrum von ihrem Ritter träumt und dann doch wissen will, wer er eigentlich ist. Solch eine Elsa muss man lange suchen. Allein sie lohnt den Weg nach Weimar!“
Neues Deutschland Sept. 2013